Der Wechsel ist offiziell: Dzenan Pejcinovic verlässt den VfL Wolfsburg nach vier Jahren und schließt sich mit sofortiger Wirkung dem VfB Stuttgart an. Beide Vereine haben sich auf einen Transfer des 21-jährigen Angreifers geeinigt.
„Auf dem Weg, der vor uns liegt, hätten wir Dzenan sehr gern dabeigehabt. Dass er uns verlässt, ist sportlich wie menschlich ein Verlust", erklärt VfL-Geschäftsführer Dieter Hecking. „Es war Dzenans ausdrücklicher Wunsch, den Verein zu wechseln. Wir wünschen ihm in Stuttgart alles Gute und werden seine weitere Entwicklung mit Interesse verfolgen."
„Keine Entscheidung gegen den VfL"
Auch Pejcinovic selbst äußert sich zu seinem Abschied und betont dabei seine Verbundenheit mit dem VfL Wolfsburg: „Mein Wechsel zum VfB Stuttgart ist keine Entscheidung gegen den VfL. Ich habe mich sowohl im Verein als auch in der Stadt sehr wohlgefühlt und werde meine Zeit hier – mit all ihren Höhen und Tiefen – stets in guter Erinnerung behalten."
Beim VfB Stuttgart sieht der gebürtige Münchener nun die Chance, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen: „Ich sehe die Möglichkeit, mich bei einem Topverein und Champions-League-Teilnehmer weiterzuentwickeln. Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen des VfL Wolfsburg, dass sie mir diesen Schritt ermöglichen. Der Mannschaft, dem Trainer- und Betreuerstab sowie allen Mitarbeitenden wünsche ich nur das Beste."
Zwölf Treffer für die Profis
Pejcinovic war im Sommer 2022 aus dem Nachwuchs des FC Augsburg in den Allerpark gewechselt. Seine vierjährige Zeit bei den Wölfen wurde lediglich durch eine einjährige Leihe zum damaligen Zweitligisten Fortuna Düsseldorf unterbrochen.
Für die Profimannschaft des VfL bestritt der Angreifer insgesamt 39 Pflichtspiele in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Relegation und erzielte dabei zwölf Treffer. Auch im Nachwuchsbereich stellte Pejcinovic seine Torjägerqualitäten eindrucksvoll unter Beweis: Für die A-Junioren der Grün-Weißen traf er in 38 Partien gleich 36 Mal.
Beim Zweitliga-Auftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern gehörte Pejcinovic bereits nicht mehr zum Einsatzkader. Nun setzt der 21-Jährige seine Karriere beim VfB Stuttgart fort.
